chiptuning mercedes

Egal ob Diesel oder Benziner – Wie das Motortuning bei deinem Mercedes ein echter Erfolg wird

Dein Daimler bewegt sich gefühlt nur im Schneckentempo vorwärts? Du willst endlich das wahre Potential deines Autos freilegen und suchst dafür nach einer Lösung, die auch langfristig perfekt funktioniert? Egal ob Benziner oder Diesel, Mercedes cls oder gar Mercedes clk: wir haben für dich die wichtigsten Fragen rund um das Chiptuning für Mercedes angesehen und beantwortet.

Die wichtige Frage geklärt: Welche Leistungssteigerungen sind möglich?

Die einschlägigen Anbieter versprechen bis zu 30% Mehrleistung. Realistisch kannst du mit 10-25% rechnen. Das klingt auf den ersten Blick wenig, aber 10% mehr Drehmoment (und nicht nur PS bzw. KW!) kann sich durchaus bemerkbar machen! Vor allem, da die meisten Anbieter bei Mercedes Wert darauflegen, dass die Mehrleistung auch über ein breites Drehzahlband anliegt.

Welche Produkte gibt es und was ist das Besondere der Tuninganbieter bei Mercedes?

mercedes-cockpitDie bekanntesten Anbieter sind bhp-Chiptuning, PP-Performance, Racechip, sowie SKN-Tuning und VÄTH – Mercedes Tuning. Oft wird dir im Rahmen eines Chiptunings auch angeboten, andere Bauteile auszutauschen. Das macht insbesondere bei stärkerem Chiptuning Sinn (wenn du dich an die 30% Mehrleistung heranwagen möchtest), damit die Lebensdauer deines Fahrzeuges erhalten bleibt.

Dein Vorteil: die seriösen Anbieter bieten alles aus einer Hand – sowohl Chiptuning, als auch der Einbau entsprechender Bauteile, die der höheren Leistung gut standhalten.

Richtig selber machen: Wie man den TÜV milde stimmt und auf Nummer Sicher in Sachen Herstellergarantie geht

Wer das Chiptuning in Eigenregie vornehmen möchte, sollte unbedingt auf eine Software mit Teilegutachten bzw. allgemeiner TÜV-Freigabe Wert legen.

Zwar ist auch eine Einzelabnahme möglich, allerdings zeigt sich der TÜV hierbei ungerne kulant, wenn dies im Eigenbau und nicht in einer Werkstatt umgesetzt wurde.

Auch sollte man sich vom Anbieter schriftlich die Garantiebedingungen geben lassen – VOR Kauf. Der korrekte Einbau, sobald vom TÜV freigegeben, sollte ebenfalls festgehalten und an den Anbieter geschickt werden – damit dieser sich nicht im Fall der Fälle „herausreden“ kann, weil der Einbau angeblich nicht ordnungsgemäß vorgenommen wurde.

Maximale Vorteile rausholen: Warum gerade ein Alltagsdiesel vom Motortuning profitieren kann

Gerade die Diesel-Fahrzeuge von Mercedes profitieren von einem Chiptuning. Klar: Wer mit seinem Auto rennstreckentaugliche Leistungen abrufen möchte, muss auf Dauer mehr als nur die Chipsoftware austauschen.

Möchte man jedoch einfach mehr alltagstaugliche Leistung, z.B. für den Berufsverkehr oder das zügige Entlanggleiten auf der Landstraße, kann per Chip kostengünstig für mehr Drehmoment und eine gleichmäßigere Leistungsabgabe sorgen. Der Vorteil hierbei: Die Mehrbelastung für den Motor wird minimiert, sodass aufwändige Zusatzarbeiten am Motortrakt wegfallen – und dennoch verhungert man nicht mehr gefühlt beim Ampelstart, während der Verbrauch meist auf Serienniveau bleibt (oder teils sogar sinkt!).

Diese Nachteile kann das Chiptuning bei Kompressormodellen haben

Oft machen Hobbyschrauber den Fehler, in Eigenregie das Chiptuning bei ihrem Kompressorfahrzeug von Mercedes vorzunehmen. Gerne passiert dies, wenn bei gleichem Hubraum aus einer Baureihe (z.B. der C Klasse) es Ausführungen mit verschiedenem Leistungsvermögen gibt.

Per Chip wird dann auf das „bessere“ Modell upgegradet. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass die verbauten Teile im Fahrzeug sich beträchtlich unterscheiden können. Oft übersehen: Der Kompressor. Dieser ist meist technisch recht stark ausgereizt – eine Leistungssteigerung geht also auf dessen Lebensdauer. Die Folge: Ein Motorschaden und ein teurer Teiletausch. Um diesen Nachteil zu umgehen, sollte die Leistungssteigerung moderat ausfallen oder gleich ein stärkerer, der Mehrpower auf Dauer gewachsener Kompressor eingebaut werden.

Mit diesen Modellen ist das Chiptuning besonders gut umsetzbar

mercedes-signIn Sachen Angebote am Markt und deren Verfügbarkeit, sind besonders die Mercedes C Klasse, der Mercedes CLS, Mercedes GLC, Mercedes CLK und Mercedes CLA, sowie zu guter Letzt der Mercedes a45 amg gut versorgt. Hervorheben muss man die C Klasse, für welche es dank deren hohen Stückzahl gute, erprobte Lösungen gibt.

Das tolle hierbei: Auch ggf. nötige Umbauten (z.B. ein größerer Kompressor, andere Nockenwellen etc.) bei intensivem Chiptuning sind vergleichsweise kostengünstig umzusetzen, da das Ersatz- und Alternativteileangebote recht hoch ist.

Das musst du steuerlich nach dem Einbau beachten

Mit einem Chiptuning soll ja bewußt eine Leistungsveränderung herbeigeführt werden. Dies hat zur Folge, dass im Vergleich zum Original das getunte Fahrzeug nicht nur mehr PS auf die Straße bringt, sondern auch einen anderen CO2-Ausstoß hat. Da seit 2009 gebaute Fahrzeuge nach dem CO2-Ausstoß besteuert werden, muss man diese Änderung eintragen lassen. Zumeist ändert sich die KFZ-Steuer dadurch nur geringfügig, aber eine Nicht-Meldung kann, wenn es z.B. nach einem Unfall herauskommt, sehr teuer werden.

Damit die Meldung reibungslos durchläuft, sollte man deswegen nur auf Chips mit einer Freigabe für das spezifische Fahrzeugmodell greifen.

Mit diesem Kosten muss man rechnen

Theoretisch ist man unseren Erfahrungen nach – im Eigenbau – ab rund 130EUR dabei. Allerdings erhält man für diesen Preis zumeist kein TÜV-Teilegutachten. Ab 230EUR erhält man ein Chiptuning, welches vom TÜV auch abgesegnet wird (durch eine Einzelabnahme). Wer ein Tuning mit Freigabe möchte (das heißt, ohne dass man extra beim TÜV vorfahren muss), sollte mit rund 400EUR Kosten rechnen. Die Einbaukosten belaufen sich meist auf 50-100EUR.

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