ford chiptuning

Das Ford Chiptuning – wie auch du mehr Leistung für wenig Geld bekommst

Dein Ford wird beim Beschleunigen vom E-Bike auf dem Fahrradweg neben dir überholt? Du willst nicht, dass dies so bleibt und suchst nach einer passenden Lösung, um dies zu erreichen? Wir haben extra für dich unsere Erfahrungen mit dem Thema Chiptuning für Ford – gleich ob Mustang, Kuga oder gar Fiesta – niedergeschrieben und wichtige Fragen für dich geklärt.

Welche Leistungssteigerungen sind möglich? Warum hat das Chiptuning weitere Vorteile für dein Auto?

Beim Chiptuning für deinen Ford sind Leistungssteigerungen bis zu 40% möglich – rechnen kannst du in der Regel mit 20%. Namhafte Hersteller – z.B. Kuzka Performance – geben auf ihr Tuning bis zu fünf Jahre Garantie. Somit hat man genügend Zeit, um den Tuningerfolg auch wirklich ausfahren und testen zu können.

Zusätzlich – oft gerne vergessen – muss ein Chiptuning nicht immer nur Mehrleistung bedeuten. Gerade bei älteren Modellen vor 2009, kann man durch dein gutes Chiptuning sogar den Verbrauch senken. Allerdings ist dann meist „nur“ eine geringe Leistungssteigerung gleichzeitig möglich.

Mit welchen Anbietern macht man gute Erfahrungen und welche Produkte gibt es?

Die bekanntesten Anbieter sind CM-Car Tuning & More, SKN Tuning, Kuzka Performance, Top Car Performance und bhp motorsport.

welche leistungen kann man mit chiptuning erhöhen?Die meisten Anbieter setzen auf eine ODB II-Lösung, bei welcher die originale Chipsoftware überschrieben wird. Das hat den Vorteil, dass die Kosten niedrig gehalten werden können und – sofern eine Freigabe vorliegt – die Zulassung und mögliche Garantieansprüche nicht berührt werden.

Do it yourself – Selber machen ist gar nicht schwer, wenn du diesen einen Punkt beachtest

Dank ODB II-Schnittstelle, ist es bei den Baureihen aus den 2000ern recht einfach, auch selbst ein Chiptuning vorzunehmen: Alles was man braucht, ist ein Adapterkabel und ein Laptop mit der entsprechenden Software.

Einziges Manko: Besonders im „Do it yourself“-Bereich tummeln sich viele schwarze Schafe, welche dir ein Chiptuning OHNE die nötigen TÜV-Freigaben zu einem vermeintlichen Schnäppchenpreis verkaufen möchten.

Unser Tipp: Verlange immer vor Bezahlung die nötigen Freigabedokumente und frage ggf. beim TÜV nach, ob diese für ihn so in Ordnung sind.

Nachteile minimieren: Warum du besonders bei den 1.6l-Dieselmodellen aufpassen solltest

Gerade der 1,6l-Diesel wurde insbesondere im Focus MK II gerne von den Kunden geordert. Auch andere Modelle aus der Fordfamilie setzen gerne auf das in Zusammenarbeit mit Peugeot hergestellte Motorfabrikat.

Die Langzeiterfahrungen haben jedoch gezeigt, dass der Turbolader sehr anfällig ist: Während Peugeot die Wartungsintervalle reduziert und ein anderes, besser geeignetes Motoröl freigegeben hat, hält Ford leider noch relativ stur an der ursprünglichen Werksfreigabe fest. Die Folge: Benutzt man ein „besseres“ Öl, erlöschen mögliche Garantieansprüche, da dieses nicht freigegeben ist. Das mag für die meisten, jahrelang in Benutzung befindlichen Fahrzeuge kein Problem sein (außer nach einem Teileaustausch), allerdings ist es sehr fraglich, ob ein an sich empfindlicher Motor überhaupt die nötigen „Reserven“ für ein Chiptuning aufweist.

Unser Tipp: Den 1,6l-Diesel beim Tuning meiden.

Diese sechs Modellreihen lassen sich besonders einfach tunen

Nicht alle Fordmodelle eignen sich gut zum Tunen (außer, man möchte z.B. den Ford Transit aufmotzen… was jedoch ein eigenes, durchaus reizvolles Thema für sich sein kann).

ford-fiestaNeben den nötigen TÜV-Freigaben bezüglich Abgasverordnung bei den Chips, schränkt die Nachfrage das Angebot teils ein wenig ein – wenn auch weniger als bei anderen Herstellern, da z.B. insbesondere die älteren Ford Focus-Modelle einen Peugeotkooperationsmotor nutzen, weswegen man auch mal bei seltenen Modellen taugliche Tuningchips findet.

Am ergiebigsten ist der Markt (neben dem Focus) für den Ford Kuga, Ford Mustang, Ford Mondeo, Ford Ranger und den oft beliebten Ford Fiesta.

Vorsicht bei der Steuer – Wieso du unbedingt auf die nötigen Freigaben achten musst

Ein Chip ohne die nötigen Eintragungspapiere für den TÜV kann unangenehme Post vom Finanzamt bedeuten, denn seit 2009 müssen alle in der EU zugelassenen Fahrzeuge nach CO-2-Ausstoß besteuert werden. Da ein Chiptuning die Leistung und damit einhergehend meist den CO-2-Ausstoß verändert, braucht das Tuning deiner Wahl eine entsprechende Freigabe. Dadurch ändert sich unter Umständen ein wenig deine KFZ-Steuerlast.

Es einfach ignorieren und auf ein Tuning OHNE Freigabe zurückzugreifen ist übrigens nicht zu empfehlen: Kommt dies – z.B. nach einem Unfall – ans Tageslicht, kann dies ein ordentliches Bußgeld bedeuten. Deshalb lieber gleich von vornerein auf Nummer Sicher gehen und nur ein Tuning mit Freigabe wählen.

Die Kosten und warum die Neuprogrammierung bei Ford oft besser ist

Die Fordmodelle ab den frühen 2000ern setzen auf die standardisierten Schnittstellen, weswegen dank ODB-II einer Neuprogrammierung des Fahrzeuges nichts im Wege steht. Das senkt die Kosten und man muss nur rund 300-800EUR ausgeben. Wer es billiger haben will, muss genauer suchen (Stichwort: Zulassung!) oder selbst Hand anlegen.

Der Chipaustausch kostet bei den Fordmodellen rund 500-1500EUR und lohnt sich nicht wirklich, da das Angebot an Neuprogrammierungen am Markt groß genug ist. Außerdem ist das Risiko einer Beschädigung des Motors bei einem kompletten Chipaustausch deutlich höher.

Diese Artikel könnten Dich ebenfalls interessieren:

This post is also available in: enEnglish

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.